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Indianer und indigene Völker in Amerika

Wochenendkurs


Inhalt:

Ein Pipelinebau in Dakota bringt sie wieder in das Rampenlicht der Weltöffentlichkeit: Sioux-Indianer wehren sich gegen die Verlegung einer Ölleitung durch ihr Land. Seit Jahrhunderten, genauer: nach der „Entdeckung“ des Kontinents durch Kolumbus, wurden die Ureinwohner entrechtet, verfolgt, man raubte ihnen Land und Identität, ein Prozess, der immer noch nicht zu Ende ist. Von den ursprünglich geschätzten 60 Mio. Ureinwohnern Amerikas verschwanden nach Ankunft der Europäer etwa 90% innerhalb des ersten Jahrhunderts nach Kontakt. In den USA stellen sie heute weniger als 1% der Bevölkerung, in Südamerika liegen die Anteile höher. Dort streben Vertreter einiger indigener Völker in die Politik und versuchen, die Situation der Indigenen zu verbessern. Im krassen Gegensatz zu ihrer politischen Unterdrückung steht ihre Wertschätzung in Literatur und Filmindustrie. Kein anderes Volk inspirierte Naturliebhaber, Romantiker und Abenteuerlustige so sehr wie die Indianer Amerikas.

Dozent :

Dr. Jochen Schepker


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Ansprechpartner/in

Birgit Kracke

Tel.: 0421 4499 933

Information

Seminardauer:
18,00

Beginn:
12.10.2018

Ende:
14.10.2018

Ort:
Bildungsstätte Bad Zwischenahn
Zum Rosenteich 26
26160 Bad Zwischenahn

Mit Kammercard
€ 136,00

Ohne Kammercard
€ 146,00