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Den Widerstand im Lernprozess als kreative Kraft erkennen und nutzen

Wochenendkurs


Inhalt:

Wenn Menschen sich in ihren gewohnten Deutungs- und Verhaltensweisen befinden, zehren sie aus vertrauten Erfahrungen. Soll etwas Neues hinzukommen, dann sind Grenzerfahrungen und Abwehrverhalten nicht selten Begleitphänomene im Lernprozess. Solche Abwehrstrategien zeigen sich z.B. im wiederholten Zuspätkommen, im Verwirrtsein, im sich überladen mit Aufträgen usw..

Hinter diesen, sich den eigenen Lernprozess erschwerenden, Verhaltensweisen stecken häufig ein deutlicher Energieeinsatz und nicht ausgesprochene Bedürfnisse. Das Wahrnehmen und Einordnen von abwehrenden Verhaltensweisen als kreative Leistungen des Lernenden erleichtert es Lehrenden, einen angemessenen Umgang damit zu finden.

Anhand von Fallbeispielen beschäftigen wir uns mit der Frage, wie der Aufwand und die Energie, die für die Abwehr benutzt wurde, durch bestimmtes Verhalten der Lehrenden wieder gewinnbringend im Lernprozess eingesetzt werden kann.

Das sind die Themen:

  • Erlebnisorientiertes Kennenlernen der Kontaktmodifikationen nach Perls (1985) im Vergleich zu den Kommunikationstypen von Satir (1992)
  • Einordnen und Abgrenzen eigener Fallbeispiele zu den Prototypen
  • Erarbeiten eines günstigen Verhaltens der Lehrenden z.B. im Rollenspiel


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Ansprechpartner/in

Monika Böcker

Tel.: 0421 4499 656

Information

Seminardauer:
16,00

Beginn:
16.03.2018

Ende:
17.03.2018

Termine und Uhrzeit:
Fr 15.00-21.00
Sa 9.00-17.00

Ort:
Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen
Bertha-von-Suttner-Str. 17
28207 Bremen

Mit Kammercard
€ 150,00

Ohne Kammercard
€ 150,00