74400H17


Fachkraft für tiergestützte Interventionen

Berufsbegleitendes Seminar


Untertitel:

Einsatz von Tieren in pflegerischen, pädagogischen und therapeutischen Berufen

Inhalt:

Schon Walter von der Vogelweide besang im Mittelalter das ein "Tier dem Herze wohl mache". Der Engländer William Tuke gründet 1792 eine Einrichtung in der behinderte Menschen Tiere wie Seemöwen, Kaninchen, Geflügel und Falken halten durften. Und im Epileptiker Zentrum in Bethel wurden bereits im 19.Jahrhundert Hunde zur Beruhigung und Beschäftigung eingesetzt. In den USA ist der Einsatz von Tieren im therapeutischen Bereich weit verbreitet und gut erforscht. Deutschland steht dabei noch relativ am Anfang, aber das die Nähe zu Tieren motiviert und Heilungsprozesse positiv beschleunigt, daran Zweifelt heute niemand mehr. Wissenschaftliche Studien belegen diesen positiven Einfluss von Hase, Hund, & Co auf den Menschen und liegen dabei voll im Trend und auch unsere ganz eigenen Erfahrungen in der neurologischen Rehabilitation und Altenhilfe- und Pflege bestätigen dies. Um diese positiven Effekte erzielen zu können, muss man aber nicht unbedingt ein Tier selbst besitzen, auch kurzfristige Kontakte zu fremden Tieren können der Gesundheit gut tun Da sich diese Erfolge herumsprechen und sich alle möglichen Menschen berufen fühlen mit ihren Tieren loszuziehen um zu "helfen" und zu "heilen" und dabei sich nicht scheuen gut gläubigen Angehörigen und Eltern das Geld aus der Tasche zu ziehen, ist dieser positive Effekt durch Missbrauch gefährdet. "Tiergestützt Therapie" erlebt derzeit einen Boom und da der Begriff bis heute nicht geschützt ist, laufen unter diesem Begriff fragwürdige Aktionen. Aber welche Voraussetzungen müssen vor allem die Menschen und auch das Tier mitbringen um bestimmten Erwartungen zu entsprechen? Gibt es "das Therapietier" was für einen überhöhten Preis erworben werden muss? Welche rechtlichen Bestimmungen gibt es und wie setze ich unter Einhaltung des Tierschutzes, Hygienebestimmungen und mit dem Wissen über das (Norm) Verhalten des Tieres, dieses bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern und Einsatzorten ein? Dieser Lehrgang vermittelt diese Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten die dazu befähigen, eigenverantwortlich und selbstständig in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten qualifiziert tätig zu sein.

Voraussetzung: 

Abgeschlossene Berufsausbildung, schriftliche Aussage zur Erwartung und Motivation zu dieser Weiterbildung. Hinweis: Diese Weiterbildung ist keine Schulung zum "Therapiehund", "Therapiebegleithund", oder "Servicehund".


0 Veranstaltung
im Warenkorb
Suchen & Buchen Login

Ansprechpartner/in

Corinna Gutendorf

Tel.: 0421- 44 99 - 643

Information

Seminardauer:
225,00

Beginn:
08.09.2017

Ende:
08.09.2018

Termine und Uhrzeit:
Fr 18:15 - 21:30
Sa 09:00 - 16:00
So 09:00 - 14:00

Ort:
Wirtschafts- und Sozialakademie
Dölvesstr. 8
28207 Bremen